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Mike & The Mechanics - Out Of The Blue

Mike & The Mechanics - Out Of The Blue
BMG Rights Management/Warner Music
Format: 2CD

Seit fast zehn Jahren teilen sich Andrew Roachford und Tim Howar inzwischen die Rolle des Sängers von Mike & The Mechanics. Und haben in dieser Zeit zwar auch auf neuen Studio-Alben, doch vor allem live die alten Songs der Band von Genesis-Gitarrist Mike Rutherford gesungen. Natürlich im typischen Mechanics-Style, aber eben doch anders als Paul Carrack oder Paul Young zuvor. Und deshalb sagt Rutherford nicht ganz falsch: "Nachdem ich in den letzten zehn Jahren mit den Mechanics auf Tournee gegangen bin, habe ich gehört, wie sich die alten Songs jedes Jahr ein wenig geändert haben, wobei Andrew und Tim gesungen haben und die gleiche Band gespielt hat. In einigen Fällen wurden sie erweitert und entwickelt - so schien es eine gute Idee, diese Versionen endlich im Studio aufzunehmen."

Gesagt, getan und weil man gerade man dabei war, hat man auch gleich drei neue Songs aufgenommen: "One Way", "Out Of The Blue" und "What Would You Do". Die drei eröffnen und täuschen so tatsächlich so etwas wie ein neues Album an. Ohne wirklich sensationell zu klingen, alle drei sind solide, Radio-taugliche Soul-Pop-Stücke im... siehe oben... typischen Mechanics-Style. Einer etwas ruhiger, ein anderer mit etwas mehr Groove, keiner einer, den man in 20 Jahren noch mal aufnehmen muss. Aufnehmen wird. So wie hier die Überballade "The Living Years", die erste Mechanics-Single und gleichzeitigen Klassiker "Silent Running", den ulkigen 80er-Hit "Word Of Mouth" oder natürlich das unausweichliche "Over My Shoulder". Sie alle und ein paar mehr gibt es hier in neuen Versionen - die allerdings nicht wirklich neu klingen. Klar, sauberer Sound, eine minimal andere Stimme. Aber die wirklichen Feinheiten erkennen nur die Band und Hardcore-Fans. Anders natürlich die als Bonus für die Deluxe Version aufgenommenen Unplugged-Songs, die sich schnell als Highlight von "Out Of The Blue" entpuppen, die sich wirklich unterscheiden, die ohne Schmalz und graue Haare daher kommen. Sondern tatsächlich berühren, gefallen, die "Out Of The Blue" am Ende zumindest ein bisschen rechtfertigen.



-Mathias Frank-


Audio: "Out Of The Blue"
Video: "Free At Last"


 
 
 

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