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Tüsn - Trendelburg

Tüsn - Trendelburg
Soulfood
Format: CD

"Mein Name ist das Volk, Head of Demokratie" oder einfach "Mein Name ist Gott". Keine halben Sachen, Tüsn nennen die Sache direkt im Opener "Trendelburg" beim Namen. Und machen damit konsequent weiter. Bitte denken Sie nicht groß. Sein Sie groß.

Tüsn, das sind Sänger Stefan "Snöt" Fehling, Bassist Daniel Kokavecz und Schlagzeuger Tomas Golabski, "Trendelburg" ist ihr zweites Album, ein Album über, Zitat Band, "die Angst und Zweifel, das Scheitern, die Liebe, den Exzess und die Schwermut." Also doch kein Gott? Oh Gott, doch. Tüsn nämlich spielen hier nicht Musik, sie stolzieren Musik, Brust raus, Kinn hoch, Drama kommt von Dramaturgie. Hier: Synthie plus Pop, in den 80er daheim, im Jetzt zuhause, mit ein bisschen Indie angereichert und immer: dick. Richtig schön dick, Stadion-Pop mit Stadion-Songs wie, wirklich, "Zweifel" oder "Küsn". Später packen sie Chili Peppers-Ahs neben Sprechgesang ("Schwarzer Lambade"), erinnern an Falco ("Schlaflose Inkubation") und berühren mit der "Melancholietherapie". Und beziehen dabei obendrauf noch Stellung, lassen keine Zweifel aufkommen, nennen einen Song "Made In Germany" und singen hier "Panzer für den Krieg wollen wir gerne produzieren, zerstörte Seelen leider nicht integrieren." Und das singen sie: groß.



-Mathias Frank-


Video: "Kranke heile Welt"
Video: "Schwarzer Lambada"


 
 
 

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