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Tonträger-Review
 
Ian Burden - Hey Hey Ho Hum

Ian Burden - Hey Hey Ho Hum
Rutland Artspace Limited/Broken Silence
Format: CD

Ian Burden war ein Mal ein Mitglied der britischen E-Pop-Pioniere The Human League. Lange ist es jedoch her, dass er und seine Kollegen Maßstäbe in der Nutzung der damals noch neuen elektronischen Möglichkeiten setzten und dabei von avantgardistischen Experimentatoren zu angesehenen Popstars mutierten. Als Burden nun - nach 30 Jahren Pause - analoge Synthies auf seinem Dachboden fand, bekam er plötzlich wieder Lust in die Tasten zu greifen und das Ergebnis ist nun "Hey Hey Ho Hum".

Das ist ja im Prinzip hoch ehrenwert - nur ist bei jedem einzelnen Ton dieses Albums zu hören, dass Burden bei The Human League niemals in der ersten Reihe stand und dass für ihn die besagten 30 Jahre musikalisch überhaupt nicht vergangen sind. Das Ergebnis ist also ein hoffnungslos in der Zeit stecken gebliebenes Retro-Album mit mittelprächtig dahinkomponierten E-Pop-Songs und einem ziemlich blassen Frontmann geworden. Das hätte - eingedenk der Vorgeschichte - alles sehr viel charmanter ausfallen können.



-Ullrich Maurer-




 
 
 

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