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RSO - Radio Free America

RSO - Radio Free America
BMG Rights Management/Warner Music
Format: CD

Schnaps ist Schnaps und so. Gilt nicht für Orianthi und Richie Sambora, die privat liiert und trotzdem auch gemeinsam eine Band sind. RSO kürzen sie sich ab. Vielleicht weil Orianthi nie bei Bon Jovi war und nur mit Michael Jackson, Prince und Alice Cooper gespielt hat? Warum auch immer. Sie so heißen und wieso sie die Musik machen, die sie machen. Genauer: was sie da machen. Und was nicht. Denn festlegen scheint nicht so ihr Ding zu sein, die beiden versuchen sich an Rock N Roll und Country, an Pop und Blues... und man wartet tatsächlich bis zum Ende auf einen Rap-Song des ehemaligen Bon Jovi-Gitarristen und der australischen Gitarristin...

Ernsthaft: So wirklich schlecht ist das nicht, was RSO hier machen. Und auch wenn manche Lieder wie das dezent verspielte "We Are Magic" und der fast schon funkige Opener "Making History" sogar wirklich gut sind, schafft es "Radio Free America" am Ende trotzdem nicht, mehr als ein solides Album zu sein. Weil für mehr und das trotz der bunten Mischung einfach die ganz großen Überraschungen fehlen, der letzte Mut, das tatsächlich Neue, das Besondere. Denn die Balladen sind einfach nicht besonders, die Soli nicht, die Pop- und die Rock-Nummern nicht und die Country-Nummern erst recht nicht. Es sind Lieder, wie man sie von Sambora erwartet, Musik für's Radio, eingängig, klassisch, ganz sicher gekonnt. Schön gesungen und das von beiden, souverän gespielt und doch nur Standard. Eben solide, ohne Ecken und Kanten. Man möchte fast sagen für alte Amerikaner. Richie Sambora feiert im kommenden Jahr seinen 60. Geburtstag.



-Mathias Frank-


Audio: "Walk With Me"


 
 
 

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