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Halderner Allerlei

Haldern Pop Festival 2019 - 3. Teil

Rees-Haldern, Alter Reitplatz Schweckhorst
10.08.2019

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Haldern 2019
Da die Kirche im Village samstags traditionellerweise wieder ihrer eigentlichen Bestimmung zugeführt wird, begann das Programm am dritten Festivaltag um kurz vor 11 Uhr mit einem Set des niederländischen Folk-Duos Tangarine (ganz richtig: Nicht etwas Tangerine!) "Wie geht es euch denn?", fragte einer der beiden Gebrüder Brinks, aus denen sich das Projekt zusammensetzt. Ob das nun Arnout oder Sander war, ließ sich rein optisch gar nicht feststellen, da das Zwillingspaar dermaßen eineiig geraten ist, dass sich die Herren bis auf die Fehlstellung ihrer Schneidezähne exakt gleichen. Aber weiter zum Programm: "Ihr seht ja ganz schön geschafft aus", fuhr der Brinks-Brother fort, "aber wahrscheinlich ist das jetzt sowieso die beste Zeit für uns zu spielen, da ihr nun alle entspannt zuhören könnt." Es gab klassische Folkpop-Songs amerikanischer Prägung mit ebenso klassischem Sibling-Harmoniegesang im Stile der Everly Brothers. Dass die Jungs ihre Songs auf Konserve mit großem Besteck im Soundwave-Studio in Tucson aufnehmen, spielte in diesem Zusammenhang keine Rolle. Jedenfalls war das tatsächlich zu dieser Tageszeit genau das Richtige. Nicht unbedingt um wach zu werden, aber um entspannt in den Tag starten zu können.
Auf der Straße gegenüber fädelte in der Pop-Bar derweil gerade Brad Barr in bewährter Manier seinen Bindfaden zwischen die Gitarrensaiten. Nun: Wer die kanadischen Barr Brothers - beispielsweise von ihrem Auftritt auf dem letzten Haldern Festival - schon kennt, der weiß, dass Brad auf der Suche nach eigenwilligen Gitarrensounds darauf verfallen ist, mittels eines durch die Saiten gezogenen Bindfadens und eines Diktaphons mit gesampelten Walgesängen erstaunliche Klanguniversen zu produzieren. Doch damit nicht genug: Als Unterstützung hatte er sich Andre de Ridder und drei weitere Musiker des Stargaze-Orchesters hinzugeholt, die Barr auf Geigen, Querflöte und Posaune sowie als Backing-Sänger unterstützten. Diese Kollaboration hatte sich im letzten Jahr bereits angebahnt und setzte sich nun nahtlos fort - u.a. mit eigenen Stücken, die sich noch im Entstehen befinden. Der Rest des Sets bestand aus Barr Brothers-Stücken sowie einigen Solo-Kompositionen für komplexe Gitarre, die Brad selbst geschrieben hat. War dieses Konzert für viele aufgrund seiner spannungsgeladenen Intensität und der spielfreudigen Performance schon das Highlight des Tages, so gab es im Folgenden dann noch einen Nachschlag. Als nämlich Brad sein Set beendete, wies er noch auf die abends anstehende Show seines Kumpels Patrick Watson hin. Dass Brad da für ein zweites Set im Niederrhein-Zelt eingetragen war, wusste da noch niemand. Auch nicht, dass Patrick und seine Band gleich nach dem eigenen Auftritt mit seinen Jungs hinzueilen sollte, um Brad als Backing-Band zu unterstützen. Dieses zweite Set geriet dann vollkommen anders als jenes in der Pop Bar (und auch anders als Barr Brothers Shows) - aber nicht weniger intensiv, da sich Brad hier insbesondere als begeisternder psychedelischer E-Gitarrist ausleben konnte.

Auf der Hauptbühne begann das Programm an diesem Tag zeitgleich mit dem erweiterten Eintritt in den Biergarten (Fans, die kein Festivalticket mehr bekommen hatten, konnten für den Samstag ein Ticket für den Besuch des Biergartens erwerben und dann zumindest die Shows des Spiegelzeltes auf der Leinwand neben dem Spiegelzelt miterleben). Wie dem auch sei: Der Texaner John Wesley Myers hat sich für seinen gewaltbereiten, dystopischen Vernichtungsblues, den er am Fender Rhodes E-Piano sitzend im Duett mit seiner gleichgesinnten Drummerin präsentierte, das Synonym James Leg zugelegt. Das erscheint auch bitter nötig, denn die manische Performance des Mannes war so viel größer (und grotesker) als das Leben, dass es ihm mühelos gelang, die gewaltige Bühne alleine mit seiner Präsenz einzunehmen - und sie schrie geradezu nach einer Bühnen-Persona, denn im richtigen Leben hielte wohl Myers alleine so viele gutturale Power ja kaum aus. "Growl" und "Howl" gibt Wesley auf seiner Facebook-Seite als Bestandteile seiner Musik an. Zu recht!

Im Spiegelzelt gab es anschließend einen Hauch von New Wave-Ästhetik und Glam-Power. Der aus Bristol stammende Herr namens Keir gab sich jedenfalls alle Mühe, seine Performance mit theatralischen Gesten und einer ausgetüftelten Choreographie zu unterlegen, die wie selbstverständlich auf sein Erscheinungsbild als stylische Drama-Queen zugeschnitten waren. Musikalisch outete sich der Mann als Fan der großen seiner Zunft und bot somit mehr Bowie-Referenzen als z.B. solche an Adam Ant (was vom Erscheinungsbild vielleicht besser gepasst hätte).

Nachdem die Sache mit der Absage von Dermot Kennedy mit der Verpflichtung von Faber noch ausgezeichnet aufgefangen werden konnte, war es offensichtlich nicht möglich gewesen, einen adäquaten Ersatz für den ebenfalls abgesagten Gig von Julien Baker zu finden. Als Notnagel hatte man den niederländischen Veteranen Spinvis ausgegraben, der mit seinem leicht spinnerten Folkpop die eh schon nicht überzeugende Frauenquote auf dem Festival weiter drückte und sich ausgiebig den niederländischen Fans widmete. Zunächst auf der Hauptbühne und später dann nochmals im Niederrhein-Zelt. Etwas glücklicher mit dem Ersatzact waren dann sicherlich diejenigen, die sich ins Jugendheim verirrt hatten, in dem ursprünglich die Flamingods hätten auftreten sollen - nun aber der Haldern-Veteran Gisbert zu Knyphausen kurzfristig einsprang.

Im Niederrhein-Zelt gab derweil Jack Curley aus Manchester seinen Einstand als zeitgemäßer romantischer Barde. Der Mancunian überzeugte dabei allerdings eher mit seiner kräftigen Stimme und der Inbrunst, mit der er seine eher preiswert angelegten Männerschmerz-Songs sozusagen als Power-Balladen auffasste, als mit der Qualität oder der Originalität seines Materials. Dennoch: Insbesondere die hauptsächlich angepeilten jungen Damen wurden hier auf eine neue potentielle Attraktion auf diesem Sektor eingestimmt - und zwar auf eine eigentlich auch recht sympathische Art.

Im Spiegelzelt warnte derweil der besorgte Roadie der Daughters die Kameraleute mit raumgreifenden Gesten davor, sich etwa während der anstehenden Show der Jungs aus Rhode Island im Bereich vor der Bühne aufzuhalten. Nicht ohne Grund, wie sich im Folgenden zeigen sollte, denn Alexis S.F. Marshall, der manische Frontmann des musikalischen Nihilisten-Combo, macht sich nicht nur einen Spaß daraus, während der Show seine Kumpels umzurempeln, sich das Mikro wie Jon Spencer beim Singen in den Mund zu stecken oder auf die Verstärkertürme neben der Bühne zu klettern, sondern auch das Publikum im direkten Körperkontakt zum mitfiebern zu bewegen. Auf der Konserve machen die eher statischen Krachmonolithen, die die Daughters mit viel Feedback als Songersatz bemühen, nicht viel Sinn - live ist das Ganze an monumentaler Grandezza allerdings kaum zu überbieten. Witzig: Das Ganze schien - trotz aller zur Schau getragenen Verachtung für musikalische Vernunft - insbesondere Marshall selbst richtig Spaß zu machen.

Es folgte dann auf der Hauptbühne ein Set der sichtlich erleichterten Kat Frankie, die es nach ihren Gastslots als Backing Musikerin bei Olli Schulz und Clueso in vorangegangen Jahren nun endlich auch mal mit eigenem Material auf die Hauptbühne geschafft hatte. Dabei zeigte sich die seit 15 Jahren in Berlin residierende Australierin optisch und konzeptionell sehr stilsicher, hatte sich und ihre Musiker in knallrote Kostüme gekleidet und ihr Material - insbesondere auch ihre älteren Songs - behutsam auf das musikalische Setting ihrer letzten LP "Bad Behavior" angepasst. Gitarre spielte Kat etwa bei dieser Gelegenheit gar nicht mehr - brillierte aber mit ihren inzwischen beeindruckenden Deutschkenntnissen, die sie nicht nur für die Ansagen, sondern auch für deutsche Songtexte nutzte… und damit sogar so manche besorgte Biodeutsche alt aussehen ließ.

Was dann im Folgenden auf der Mainstage passierte, war ein wenig rätselhaft. Denn hier waren zwei Schreibtische und ein Drumkit aufgebaut worden, an/hinter denen dann wortlos die drei Tontechniker Brandt Brauer Frick Platz nahmen und im Folgenden dann ebenso wortlos an Knöpfchen drehten. Songs: Fehlanzeige. Instrumente: Fehlanzeige. Gesang: Fehlanzeige. Bauchgefühl: Fehlanzeige. So etwas hat bei einem Festival, auf dem es um Live-Musik gehen sollte - selbst am Nachmittag - einfach keinen Platz.

Wie man mit elektronischen Elementen sehr viel effektiver, songorientierter und schlicht empathischer umgehen kann, zeigte fast zeitgleich im Spiegelzelt das österreichische Ensemble 5K HD. Es war dann hier auch die Balance aus organischen und elektronischen Sounds, instrumentalem Miteinander und programmierten Elementen, Songs und Klanggebilden, verbalem und nonverbalem Gesang sowie introvertierter Spannung und extrovertierter Spielfreude, die letztlich den Mix ausmachten. Das mag auch daran liegen, dass dieses Projekt aus zwei sehr gegensätzlichen Elementen besteht: Zum einen aus der Jazzband Kompost 3 und zum anderen aus der fast unwirklich schlanken, elfenhaften Frontfrau Mira Lu Kovacs, die mit ihrer exaltierten Performance die verschiedenen Bestandteile auf faszinierende Weise zusammenführt. Jedenfalls gab es hier Sounds und Songs zu hören, wie es sie zuvor noch nie gegeben hatte. Und das will ja schon was heißen!

Ein totales Kontrastprogramm gab es dann mit dem psychedelischen Trance-Trio Khruangbin ("Flugzeug" auf Thai) zu vermelden. Im Prinzip bot das aus dem stoischen Drummer Donald Johnson, dem abgedrifteten Gitarrero Mark Speers und der lasziven Bassistin Laura Lee nur eine einzigen, sachte pulsierenden und satt groovenden, psychedelischen Soundtrack zu einem Exploitation-Film, der gar nicht existiert. Neben psychedelischen Gitarrensoli gab es Elemente aus Lounge-Sounds, Surf-Musik, Thai-Folk (was eigentlich sentimentale Popmusik ist), Muzak, Cocktail-Funk und Retro-Soul zu bestaunen. Und auf eine lässigere, souveränere und unaufgeregtere Art hatte wohl noch kein Trio zuvor die Mainstage raumgreifend in Besitz genommen. Und: Das war dann - anders als bei Brandt Brauer Frick auch "richtige", organische Live-Musik.

Im Spiegelzelt gab es dann sympathischen Kinderkram. Alyona Alyona ist eine umfangreiche ukrainische Spaßpop-Rapperin und unerschütterliche Frohnatur, die mit einer zappeligen Kollegin durchaus politische Botschaften im quirligen, unterhaltsamen HipHop-Gewand darbietet. Leider auf ukrainisch, sodass die Botschaften zu Gender-Equalitiy, LGBT-Rights und Randgruppen-Lib etwas untergingen. Immerhin: Insbesondere den Kids schien das gut gelaunte und auch durchaus unterhaltsame Herumgehüpfe zu gefallen - jedenfalls musste Alyona nachher für Selfies posieren.

Mit Unterhaltungsmusik für die jungen Leute ging es dann mit einem erneuten Auftritt des britischen Soul-Rappers Loyle Carner auf der Mainstage weiter. Die Bühne war zu diesem Zweck in eine Art überdimensioniertes Wohnzimmer umdekoriert worden. Eine richtige Live-Band gab es in dem Sinne zwar auch hier nicht, aber Carner sorgte durch sein hektisches Animationsgehabe und indem er seinen Bassisten und Co-DJ in das Set integrierte, schon dafür, dass hier dann tatsächlich auch eine gewisse Live-Stimmung ins Spiel kam. Was aber hauptsächlich daran liegt, dass Rapper auf Haldern bloß ansatzweise mit der Hand zu wippen brauchen, um die Massen in Verzückung zu versetzen.

Das Spiegelzelt war derweil nach den Bedürfnissen von Patrick Watson und seiner Band umgebaut worden. Der Kanadier gehört zu jener Sorte von Musikern, die weiland von Stefan Reichmann eigens für das Haldern Festival entdeckt worden waren und stand bereits zum wiederholten Male hier auf der Bühne - 2019 mit neuen Songs im Gepäck. Mal eine Anmerkung: Watson & Co. hatten die Bühne des Spiegelzeltes mit ihrem Instrumentarium und einer elaborierten Licht-Installation vollständig in Beschlag genommen und zusätzlich war der VIP Bereich für einen Gastslot des Cantus Domus-Chores freigeschlagen worden. Warum dann nun gerade dieses Set nicht auf der Hauptbühne stattfand, blieb dann schon sehr rätselhaft. Watson präsentierte seine Songs mit manischer Nervosität und konsequent geschlossenen Augen (wie er das immer schon gemacht hat). Momente von inspirierter Größe, spannungsgeladener Hektik, zu Herzen gehender Emotionalität, einer Prise musikalischen Größenwahns und originärer dynamischer Power lösten sich hier ab. Wer allerdings wissen wollte, wie das Ganze aussah, der musste sich im Anschluss zu dem Set von Brad Barr begeben, bei dem Patrick und seine Musiker als Band für den Kollegen einsprangen, denn im Spiegelzelt war aufgrund des exzessiven Einsatzes von Kunstnebel und blendender Beleuchtung von hinten schlicht so gut wie nichts zu erkennen.

Auch der Londoner Michael Kiwanuka zählt zu den Reitplatz-Veteranen und Haldern-Entdeckungen. Bei seiner diesjährigen Show reiste Kiwanuka mit großer Besetzung (inklusive zweier Backing-Soul-Diven) an und präsentierte seinen Retro-Soul-Rock zwar mit der gewohnten manischen Intensität, mit zugekniffenen Augen, hochgerecktem Kopf und zusammengepressten Zähnen - aber im Vergleich zu vorangegangenen Auftritten wirkte er nicht mehr ganz so hypnotisiert und autistisch. Nicht, dass er lockere Sprüche klopfte oder mit Rockstar-Posen überraschte, aber dennoch entwickelte sein Set eine gewisse mitreißende Grandezza, die über das bloße Retro-Element seines Tuns deutlich hinausging.

Eine wirklich grandiose und einzigartige Show boten anschließend die drei Mädels des australischen Dancepop-Projektes Haiku Hands. Zwar gab es auch hier keine Instrumente und Musiker auf der Bühne zu sehen, aber Claire und Mie Nakazawa und ihre Freundin Beatrice Lewis ließen keinen Zweifel daran, dass sich auch rein synthetische Club-Musik mit Lebensfreude und Bewegungsdrang in einer mitreißenden Live-Show darstellen lässt. Das Geheimnis dabei ist zum einen die einfallsreiche Choreographie des Trios, die sie mit ständig wechselnden Masken-Elementen anreichern - und zum anderen die Fähigkeit, das vorwiegend blutjunge Publikum von der ersten Sekunde an - und teilweise im persönlichen Körperkontakt - in das Geschehen einzubinden, so dass zeitweise gar keine Grenze zwischen Performerinnen und den Bespielten mehr zu erkennen ist. Im Handumdrehen kochte da das Spiegelzelt und kam im Folgenden dann auch nicht mehr zur Ruhe, bis dann am Ende ein entsprechendes Gewusel auf und vor der Bühne herrschte. Kaum vorstellbar, dass die Damen zuvor schon mal in der Haldern Pop Bar mit diesem Konzept aufgetreten waren.

Nach einer kreativen Auszeit, in der sich Maarten Devoldere und Jinte Deprez - die kreativen Köpfe des belgischen Art-Pop-Ensembles Balthazar mit Projekten wie Warhaus beschäftigt hatten, sind Balthazar seit Anfang des Jahres mit ihrer vierten LP "Fever" wieder im Geschäft - und somit auch würdige Aspiranten für den Co-Headliner Slot des dritten Festivaltages. Zwar schien insbesondere Maarten nicht so richtig gut gelaunt - bzw. hatte mit technischen Unzulänglichkeiten zu kämpfen - was aber vielleicht gar nicht mal so schlecht war, denn so kam das Set mit einer gewissen dramatischen Grundtendenz daher und da man ja gemeinhin sowieso eher düsteren Doom-Aspekten als heiteren Sonnenschein-Riffs zugetan ist, erschien das dann sogar förderlich. Jinte Deprez hingegen reicherte seine Beiträge mit einer leicht desolaten Blues-Energie an - was aber auch ganz gut ins Konzept passte. Dennoch: Dieser Auftritt erinnerte dann von der dystopischen Ausrichtung her eher an die seligen Afghan Whigs als an die Show, die Balthazar (damals noch in anderer Besetzung) selbst im Jahre 2013 im Spiegelzelt gegeben hatten.

Als würdiger Schlusspunkt auf der Hauptbühne war die Show dennoch zu gebrauchen - bevor dann im Zelt die Districts aus Pennsylvania (dem Vernehmen nach gut aber laut) das Festival am frühen Sonntagmorgen auf persönlichen Wunsch von Stefan Reichmann endgültig besiegelten.

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Text: -Ullrich Maurer-
Foto: -Ullrich Maurer-


 
 

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