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Shame

Hamburg, Molotow
23.05.2018

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Shame
Das konnte ja nur ein heißer Abend werden im Molotow: Shame aus Süden Londons haben sich angekündigt und alle sind gekommen. Ausverkauft. Alle wollen die "Songs Of Praise" live hören und sich das wüste Getummel auf der Bühne ansehen. Von den Live-Qualitäten der Band konnten wir uns ja schon im letzten Jahr auf dem Haldern Pop Festival und im Vorprogramm von Gurr überzeugen und nun war es endlich an der Zeit für die erste Headliner-Tour.
Shame haben erst ein Album veröffentlicht, aber das reicht vollkommen aus, um einen vollen Club zum Schwitzen und in Wallung zu bringen. Eddie Green, Charlie Forbes, Josh Finerty, Sean Coyle-Smith und Charlie Steen heißen die fünf Bengel, die uns da mit Post-Punk, IndieRock und jeder Menge Attitüde sämtliche Songs des Debüt-Albums (und einem neuen, bislang unbetitelten Track) um die Ohren hauen. Nach knapp drei Songs war Sänger Charlie Steen wie üblich ohne Shirt und immer im engen Kontakt mit dem Publikum (das übrigens altersmäßig gut gemischt war). Entweder posierend in der ersten Reihe, oder dann auch mehrfach als Crowdsurfer unter der mit Vinyl-Scheiben verkleideten Molotow-Decke unterwegs. Die beiden Gitarristen Sean Coyle-Smith und Eddie Green hauen ein Riff nach dem anderen heraus, Drummer Charlie Forbes gibt alles und Bassist/Background-Sänger Josh Finerty noch mehr, inklusive vollem Körpereinsatz und Flugeinlagen mit Bass, auf den Bass, egal. Hauptsache alles raushauen - und das ist genau das, was den großen Spaß eines Shame-Konzertes ausmacht. Man kann gar nicht anders als diese Band abzufeiern.
Trotz aller scheinbarer unkontrollierbarer Energie auf und vor der Bühne, sorgt sich Sänger Charlie Steen um das Wohlergehen des Publikums - besonders wenn hin und wieder die Moshpit-Wellen einige Leute auf die Bühne schwemmen. Da wird sich persönlich nach möglichen Blessuren erkundigt. Auch wenn die Jungs teils auf dicke Hose machen - übel nehmen kann es ihnen nicht und Charlie Steen sagt auch selbst zwischendurch, dass man das alles nicht so ernst nehmen sollte - er selbst freue sich über den regen Zuspruch und meinte noch vor "One Rizla": "Jetzt spielen wir den ersten Song, den wir damals geschrieben haben, als wir so 16-17 Jahre alt waren. Damals waren wir noch jung und dürr - schaut euch an, was das Tourleben aus einem macht!" Das ist natürlich Quatsch und übertrieben. Aber auch das gehört zum Gesamtpaket Shame dazu. Im Dezember 2018 kommen die Jungs wieder nach Deutschland, dann in etwas größere Clubs. Hingehen!

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Text: -David Bluhm-
Foto: -David Bluhm-


 
 

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